Montag, 1. Dezember 2008

Aktuelle Blogs und privatere Späre!

Meine Blogs sollen nun regelmässiger erscheinen und irgendwie dachte ich mir, werde ich Ihnen einen gemütlicheren, privareren Blick in meine Arbeit geben.

Halte Sie immer auf den neusten Stand und berichte nach wie vor von dem Erlebnissen mit und um die Fotografie.

Derzeit travel ich von Bremen nach Wismar bis Neubrandenburg hin und her. Wie fotogen Bremen ist habe ich noch nicht bis ins letzte Detail herausfinden können, jedoch wird es nie so fotogen wie Meck- Pomm sein.
Mit diesem Gewissen, mache ich das Beste drauß und suche weiter nach Motiven.
Die letzte Fototour im Schnee fand in Meck- Pomm Statt und die Ergebnisse sehen Sie bald bei den Bildern des Monats November 08.

bis zum nächsten Blog
Ihr Martin Beschorner

Dienstag, 23. September 2008

Qualität statt Quantität

Egal ob Profifotograf oder leidenschaftlicher Hobbyfotograf, man hat es echt nicht leicht.

Man verharrt Stunden an einem Ort, beschäftigt sich (in meinen Fall) mit der Flora und Fauna und ist dann später froh, dass man weiss, was man fotografierte.
Am Ende der jeweiligen Tour kommt man nach Hause mit hundert bis zweihundert neuen Fotos und freut sich schon im Vorfeld auf die Ergebnisse, die nicht immer berauschend sein müssen.

Wenn ich zweihundert Fotos mache und am Ende insgesamt hundert ausschließe, weil sie entweder perspektivisch katastrophal sind oder aber die Schärfe nicht da liegt, wo sie liegen könnte, habe ich noch hundert die übrig sind.
Das heisst noch lange nichts! Davon kann man vielleicht fünfzig ausschließen, weil sie einen „Sicherheit“ gaben und somit eine Aufnahme waren die nur dazu diente „falls das erste nichts wird“. Meiner Meinung nach eine übrig gebliebene „Macke“ aus Analog-Fotografie-Zeiten, die nicht immer von Vorteil ist.
Derzeit bin ich also bei 50 Fotografien. Das ist in einem Format, was raw ist, nicht gerade wenig auf der Festplatte. Wenn man im Durchschnitt mit ca. 10 MB pro Foto rechnet kommt man schon auf eine Summe von ca. 500 MB. Dies ist jedoch nur für eine Fototour.

Wenn ich also jeden Monat an die 6 Fototouren mache, komme ich auf eine Größe von ca. 3000MB, sprich 2,9GB. Das würde bedeuten, dass auf eine 4,7GB DVD nicht einmal 2 Monate Fototour rauf passen.

Was macht man also nun? - Meine Idee: Qualität statt Quantität. So kommt es also bei mir nicht selten vor, dass von den 200 Fotos maximal 15 Fotos genommen und im Endeffekt genutzt werden.

Wenn Sie immer noch der Meinung sind, dass sie hundert Fotos haben, die Qualitativ überzeugen, sind sie entweder begnadeter Profifotograf, der nie Fehler macht oder aber schauen Sie sich ihre Fotos einmal in 100% Ansicht an.
Viel Spaß mit jeder Menge Qualität!

Ihr Martin Beschorner

Samstag, 12. Juli 2008

Eine hauchdünne Grenze


Worauf kann man sich denn heute noch verlassen?
Überall verfällt man der Lüge!
Egal ob Werbung, allgemein Medien oder aber die super "Fotografien" der Zeitschriften und Magazine.

Man braucht sich nur einmal umzusehen und bemerkt einige grobe Fehler. So wird Naturfotografie vermarktet jedoch erhält man super bearbeitet hochauflösende...
Fälschungen. Da ist der Elefant vor einem schönen schwarzen Hintergrund und der Leopard ist das brave Miezekätzchen von nebenan. Ich persönlich finde das Naturfotografie den Journalismus am ähnlichsten ist.

Daher bestreite ich es auch regelmäßig, wenn meine Fotografien als Kunst bezeichnet werden. Das Foto ist genau das was ich in diesem Moment gesehen habe. Es wurde nichts gefälscht.

Es gibt jedoch eine hauchdünne Grenze: Fotobearbeitung muss klar definiert sein und darf keine Fälschung sein. Kontrast zu erhöhen und die Schärfe zu bearbeiten ist eins jedoch sollte man es genau dabei belassen.

Das Foto was Sie hier sehen ist im letzten Jahr im Juni im Müritz NP entstanden und der Tannenzapfen lag genau so da. Leider wird es öfters ausgenutzt und einige Elemente entfernt und einige dazu "gedichtet".

Mein Motto: Bleiben wir in Sachen Naturfotografie doch immer bei der Wahrheit!

Ihr Martin Beschorner

Mittwoch, 20. Februar 2008

Naturfotografie mal ganz "günstig"?

Was soll man dazu noch sagen. Naturfotografie ist die günstigste aller Fotografien, meinen Sie?

Für mich persönlich ist es relativ günstig in Gebiete zu kommen, wo die Natur noch die elementarste Rolle spielt. Das ist natürlich genau das was ich möchte.

Aber wie lernt man nun dazu? Die Bücher in der Bibliothek sind alle schon ausgeliehen oder die Exemplare die vorhanden sind, sind nicht gerade das, was man unter "Know how für Naturfotografie" bezeichnet.

Ein Seminar wäre ja genau das richtige, oder ein Workshop. Das dachte ich mir auch und so kam es, daß ich mich bei den einen oder anderen großen Naturfotografen/in informierte, wie teuer die Workshops sind und stellte fest, daß es eher möglich ist, sich ein super Objektiv zu kaufen, als auf diesen Workshop zu gehen.

Da soll das doch einer verstehen, Menschen die schon Naturfotografen sind und eigentlich nicht mehr arbeiten gehen brauchen (theoretisch) nehmen für kurze Vorträge über hundert Euro, geschweige von Seminaren die über mehrere Tage gehen und über tausend Euro kosten.

Die Rechtfertigung sehe ich nur darin, schon im Vor hinein auszuwählen, welche "Art von Leuten" dort sein können. Solche die nicht nur totales Know-how haben, sondern auch, das "nötige Kleingeld" um sich das beste Equipment leisten zu können.

Da hat man natürlich als kleiner "Wenigverdiener" keine Chance mal die Naturfotografie in professioneller Richtung zu sehen. Somit werden die älteren bzw. Reicheren mit Know how versorgt aber unser eins muß sich halt weiter Bücher ausleihen oder kaufen, die nicht immer das vermitteln, was man unter professionelle Naturfotografie versteht.

Mittwoch, 7. November 2007

Nachteil digitaler Fotografie

Was hat man nicht alles früher machen müssen, um ein Foto entwickelt in den Händen zu halten: die Filme mussten eingelegt werden, die Blende, Belichtungszeit und die Fokussierung mussten richtig eingestellt werden, dann ging es erst los mit dem Fotografieren. Danach musste der Film durch mehrere Bäder entwickelt werden, anschließend getrocknet werden und bestenfalls hat man dann erst bemerkt, dass alles für die Katz war.

Heute nimmt man seine Digitalkamera, geht zum Motiv, macht einmal knips und schon sieht man das erste Ergebnis. (Auch wenn das nicht die Art von Fotografie ist, die ich befürworte) Zwar sieht man nicht, ob es hundertprozentig scharf ist, aber spätestens ein paar Stunden nach dem Fotografieren weiß man, was man falsch gemacht hat.
Wo ist also das Problem? – Genau bei dem Schritt danach, nachdem die Fotos auf dem PC sind und als Roh Daten (RAW) der Kamera sich auf der Festplatte befinden.

Sie müssen ausgewählt, bearbeitet, gespeichert und anschließend archiviert werden.
Das alles braucht enorm viel zeit. Allein das bearbeiten dauert einige Stunden bis man dann sein eigenes System der Archivierung entdeckt hat dauert es erst recht lange und so summieren sich alle Elemente und wir kommen auf eine Gesamtanzahl von einen ganzen Tag, um die Fotos perfekt bearbeitet zu haben und zu archivieren. (Wobei ich hier eine Bilderanzahl von zweihundert meine.)
In den kommenden Monaten werde ich noch genauer auf die Bearbeitung eingehen und mich ausführlich zur Archivierung äußern und dann sagt noch jemand digitale Fotografie wäre einfach.

Viel Spaß in der Fotografie.

Ihr Martin Beschorner

Dienstag, 23. Oktober 2007

Der Herbst ist da...


Ja nun ist es mal wieder soweit, die Blätter segnen das Zeitliche und die Farben der Natur werden erst rot-gelb bis dann schließlich die letzen grünen Blätter verschwunden sind und die Bäume kahl in der Landschaft ragen.

Das alles ist sehr eindrucksvoll, wenn man jedoch im Wald ist und beobachtet, wie alles etwas langsamer voran geht, so hat man doch das Problem, zur herbstlichen Zeit die richtigen Motive zu finde, die auch nach Herbst aussehen.

So erging mir es vor einigen Tagen, an denen ich auf der Suche nach DEM Herbstmotiv war: Gelbe Blätter von Birken oder Eichen; Fehlgeschlagen, es war nichts dergleichen zu sehen.

Dann kam ich auf die Idee doch meinen Bohnensack zu nutzen und wenigstens etwas zu fotografieren, was nach Herbst aussieht: Laubblätter. Ich legte mich also hin, mit dem Fernauslöser auf der einen und den Müllsack auf der anderen Seite und machte genau diese Aufnahme.

Ist es nicht schön, wenn ein nach einer langen vergeblichen Motivsuche, doch noch was einfällt?

Viel Spaß in der Naturfotografie.

Ihr
Martin Beschorner

Samstag, 13. Oktober 2007

Fototour im Müritz Nationalpark

Mit einer der jüngsten Nationalparks ist der Müritz NP. Kurz nach der Wende wurde er ins Leben gerufen und das größte Merkmal ist der Seeadler, von denen es in Mecklenburg- Vorpommern ca. 200 Paare gibt. Da ich derzeit jedoch kein Tele besitze ist es utopisch zu behaupten, diesen Vogel abbilden zu wollen.

Nachdem ich schon in Jasmund NP fotografisch unterwegs war, war ich anfangs vom Müritz NP recht enttäuscht. Die Farben sind zwar grün, jedoch nicht so farbintensiv, durch die umliegenden Dörfer, kann man kaum von Waldatmosphären reden und die Motive waren anfangs auch nicht sehr ungewöhnlich, um sagen zu können: "Oh das gibt es nur dort." Wenn man jedoch mitten drin ist, wie ich es am 04.10.07 war, dann merk man so einige Details, die doch recht schön sind. Neben Kleintieren sind vor allem schöne Pilze zu sehen, und wenn man viel wandert bemerkt man Wanzen, Raupen, Schmetterlinge und natürlich, am beeindruckensten: Adler verschiedenster Sorten.
Auf meiner Website habe ich bisher einige Fotos aus dem Müritz NP und es werden noch weiter folgen.

Die Natur ist immer wieder für Überraschungen gut.

Ihr
Martin Beschorner